Impfverbund im KAV

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Sehr geehrte Patient*innen! 

WIR   IMPFEN   GEMEINSAM!

Wo:

in der Praxis Dr. Springmann (im 1. OG des Kaiserin- Auguste- Victoria Krankenhauses) 

Termine COVID-19-Impfung ab 5 Jahre

Wann:

  • Donnerstag, 27.1.2022, ab 15.30 Uhr
  • Samstag, 5.2.2022, ab 9.00 Uhr
  • Donnerstag, 10.2.2022 ab 15.30 Uhr
  • Donnerstag, 17.2.2022 ab 15.30 Uhr
  • Donnerstag, 24.2.2022 ab 15.30 Uhr

Bitte vereinbaren Sie einen Termin und rufen Sie dafür tagsüber diese Nummer an:     

>>>>> 0160/5831145 <<<<<<


Ihre Praxis für Orthopädie: Dr. Georg Springmann

Ihre Praxis für Anästhesie: Dr. Konstanze Beneken

Ihre Praxis für Anästhesie: Susanne Rückert-Kobler

COVID Impfung im Krankenhaus

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Unser Krankenhaus beteiligt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Covid-Schutzimpfung. Um den Routinebetrieb nicht zu gefährden ist eine Impfung bei uns ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Weil aktuell die Menge und die Art des lieferbaren Impfstoffs stark variieren und kaum vorherzusagen sind können Impftermine maximal 1 – 2 Wochen im Voraus vergeben werden.

Impftermine können Sie per Mail anfordern unter: impfterminekavk@gmail.com

Zur Impfung bringen Sie unbedingt den Impfpass und die Versichertenkarte mit!

Falls Sie einen Termin absagen müssen, schicken Sie uns bitte eine kurze formlose Mail ebenfalls an: impfterminekavk@gmail.com

Vielen Dank!

Ihr Impfteam des Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhauses

Pandemie Besuchsregeln

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Liebe Patienten und Angehörige,

aufgrund der aktuellen Lage, der steigenden Infektionszahlen und vor dem Hintergrund der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen und des aktuellen Infektionsschutzgesetzes passt das Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhaus ab Donnerstag 25. November 2021 die Besuchsregelung an. Nun gilt die »2G+-Regel«.

Die »2G+-Regel« bedeutet, dass nur Besucher ihre Angehörigen besuchen dürfen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen können. Das negative Testergebnis eines PCR-Tests darf nicht mehr als 48 Stunden, das negative Testergebnis eines Antigen-Schnelltests nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen.

Die neuen Regelungen ergeben sich aus dem aktuell angepassten Infektionsschutzgesetz und gelten für alle deutschen Krankenhäuser.

Besucher müssen frei von Krankheitssymptomen (Bsp. Fieber, Husten, weitere Erkältungssymptome, etc.) sein, dürfen keinen Kontakt zu COVID-19-Fällen oder Verdachtsfällen in den letzten 14 Tagen gehabt haben und sich in den letzten 14 Tagen in keinem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben.

Ausnahmen von dieser Regelung können für engste Familienangehörige zugelassen werden, wenn es nach Einschätzung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes oder aus ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist.


Es gelten allgemein bei uns derzeit folgende Maßgaben:

  • Voraussetzungen: Die Besuche dürfen nur von Geimpften und Genesenen erfolgen, die zusätzlich über einen negativen Test verfügen.
  • Zeiten: Besuche können derzeit lediglich in den von uns definierten Besuchszeiten (siehe unten) gewährt werden.
  • Erforderliche Nachweise: Alle Besucher müssen folgende Nachweise am Empfang vorlegen:
    – IMPFNACHWEIS: Vollständig Geimpfte (letzte Impfung + 15 Tage) müssen den Impfnachweis mitbringen.
    – GENESEN: Genesene müssen zum Nachweis einen positiven COVID-19-PCR-Nachweis der letzten 6 Monate vorweisen.
    – NEGATIVER TEST: Ein negatives COVID-19-Testergebnis muss in jedem Fall zusätzlich vorgelegt werden. (Ein negativer Antigen-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein und muss durch ein Testzentrum bestätigt worden sein. Ein negativer PCR-Test hat eine Gültigkeit von 48 Stunden.)
  • Kontaktdaten: Zudem werden am Empfang die Kontaktdaten der Besucher zu einer etwaigen Nachverfolgung des Gesundheitsamtes zu erfasst und hinterlegt. (Diese persönlichen Daten vernichten wir entsprechend der gesetzlichen Vorgaben nach 4 Wochen.)

BESUCHSZEITEN

Die Besuche von Kranken des Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhauses können aktuell nur zu folgenden Zeiten stattfinden (Stand 1. Oktober 2021):

  • Täglich: 14°° – 17°° Uhr für je eine Stunde pro Patient

Wir wollen mit dieser Maßnahme im Sinne unserer Patienten und deren Angehörigen handeln und zugleich einen positiven Beitrag zur aktuellen Situation leisten.

Allen durch die SARS-CoV2-Epidemie mittelbar und unmittelbar betroffenen Menschen wünschen wir herzlich

Alles Gute – und vor allem viel Gesundheit!

Die Klinikleitung Ihres KAV-Krankenhauses

Neue Partnerschaft im Ausbildungsverbund

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Unsere Klinik bildet bekanntlich seit vielen Jahren Fachärzte für Allgemeinmedizin aus. Die gesamte Facharzt-Ausbildung im Bereich Allgemeinmedizin steht Medizinern mit Approbation offen und dauert insgesamt 5 Jahre. In unserem Konzept erfolgen drei Jahre im Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhaus und zwei Jahre in niedergelassenen Praxen. Hiervon können wir jedoch sehr individuell im Rahmen der Möglichkeiten innerhalb der Weiterbildungsordnung abweichen und damit auf die Bedürfnisse und Neigungen des angehenden Facharztes eingehen. In unserem Weiterbildungsverbund vermitteln wir die Kolleginnen und Kollegen an mit uns kooperierende Praxen vor Ort.

Jetzt haben wir mit der Hausarztpraxis Görbing aus dem benachbarten Greifenstein einen neuen Kooperationspartner gewonnen. Die beiden Hausärzte Robert und Antje Görbing sind neben der normalen allgemeinmedizinischen Versorgung auch im Bereich Naturheilverfahren, Ernährungsmedizin und Psychosomatik tätig. Die Praxis besitzt die Befugnis zur Weiterbildung für Allgemeinmedizin. Wir freuen uns sehr, dass die Praxis Görbing unseren regionalen Weiterbildungsverbund unterstützt und heißen sie herzlich willkommen!


Wissenswert – Die Facharztausbildung in Deutschland

Die Facharztausbildung in Deutschland dauert mindestens fünf Jahre. Die Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Medizin und eine in Deutschland erfolgte Approbation als Arzt.

Die Ausbildung erfolgt unter verantwortlicher Leitung in einer von der jeweiligen Landesärztekammer für die Weiterbildung zugelassenen Einrichtung der ärztlichen Versorgung. Während der Weiterbildung zum Facharzt bzw. zur Fachärztin soll praktisch im angestrebten Berufsfeld gearbeitet werden. Dabei ist ein festgelegter Aufgabenkatalog zu erfüllen. Nach der Ausbildung erfolgt die Facharztprüfung bei der zuständigen Landesärztekammer. Wird diese bestanden, stellt die Kammer eine Anerkennungsurkunde (Facharztdiplom) aus.

Weitere Infos zur medizinischen Ausbildung in Deutschland erhalten Sie bei der Bundesärztekammer.

 

Dr. Pfau operiert in Ehringshausen

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Zusammenarbeit für gesunde Knie.

Freuen sich über die gute Zusammenarbeit: Der Geschäftsführer des Ehringshäuser Krankenhauses Michael Werner (li.) mit den Fachärzten Dr. Günter Pfau und Dr. Georg Springmann

Ehringshausen. Seit Anfang Juli 2021 hat sich die Anzahl der Fachärzte, welche im Ehringshäuser Krankenhaus künstliche Kniegelenke einsetzen, auf drei vergrößert: Der Chirurg und Unfallchirurg Dr. Günter Pfau ist jetzt neben Marco Kettrukat und Dr. Springmann der Dritte im Bunde.

Ein künstliches Kniegelenk hilft Patienten, welche aufgrund einer Gonarthrose (fortgeschrittener Verschleiß der Gelenkoberflächen) nicht mehr schmerzfrei laufen oder Treppen steigen können. Auch in Ruhe, ohne Belastung, klagen die Patienten oftmals über Schmerzen im Kniegelenk. Im offenen Verfahren werden die zerstörten Gelenkteile des Knies durch passgenaue Titanelemente ersetzt.  Für diese Operation ist viel Erfahrung nötig, die Dr. Pfau zweifellos mitbringt. Denn er baute als leitender Oberarzt im Dillenburger Krankenhaus selbst die Knie-Endoprothetik auf. Auch später, als er sich ab 2005 in einer eigenen Praxis niederließ, operierte Dr. Pfau viele Knie-Patienten. Um beruflich kürzer zu treten, hat er nun seine Praxis abgegeben, aber er wollte mit seiner Erfahrung noch weiter Knie-Operationen durchführen, um den Menschen zu helfen. Da traf es sich gut, dass der Ehringshäuser Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Georg Springmann gerade jetzt für seine Praxis einen zweiten Facharzt suchte, um sein Team für solche Operationen zu vergrößern. Die ersten Eingriffe seien sehr harmonisch und fachlich perfekt abgelaufen, so Dr. Springmann.

Auch der Geschäftsführer des Ehringshäuser Krankenhauses Michael Werner freut sich über die neue Zusammenarbeit in seinem Haus: »Die Klinik baut mit Dr. Pfau an Bord den orthopädischen Schwerpunkt weiter aus«, sagt er. Man schätzt sich gegenseitig. Dr. Pfau kennt viele der Beschäftigten in der Ehringshäuser Klinik aus der Vergangenheit gut. Zudem hatte er als Chirurg bereits vor vielen Jahren Vertretung im Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhaus gemacht. Zur Ehringshäuser Klinik befragt sagt er: »Die kurzen Wege und der direkte Kontakt, das fiel mir früher schon positiv auf. Aber am wichtigsten sind mir das hervorragende menschliche Klima und das eingespielte Team, das ich hier vorgefunden habe. Das sind richtig gute Leute.« Auch seine Tochter sei übrigens in Ehringshausen zur Welt gekommen, ergänzt er lächelnd noch.

Dr. Pfau wohnt in Eschenburg und hat drei Kinder. In seiner Freizeit widmet er sich schon seit etlichen Jahren der Förderung des Radsports in Südafrika. Mit seinem neu gegründeten Förderverein unterstützt er aktuell bis zu 20 mittellose Kinder aus Radsportgruppen in südafrikanischen Townships.

 

Zeichen der Stabilität gesetzt

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Neue Stele vor dem Ehringshäuser Krankenhaus – Beständigkeit im Wandel.

Ehringshausen. Markant steht sie da, die neue Stele am Eingang des Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhauses in Ehringshausen. Unverrückbar ragt der kantige Block aus dem Kies, solide Sicherheit ausstrahlend. Der dunkle, raue Schieferstein bildet einen auffallenden Kontrast zur weißen Fassade und den hellen Kiesflächen. Das Edelstahllogo der Klinik glänzt in der Sonne. Ringsum grünt es frisch. Ein vorbeikommender Patient mit Phantasie kann japanisches oder zumindest fernöstliches Design erkennen. Aufgefallen sei ihm der Block – sagt er jedenfalls und befindet noch: Schick! Dann eilt er ins Haus zu seinem Termin.

Mitte April war die neue Stele plötzlich da. Mustafa Divar, Klaus Roth und Wolfgang Orthmüller, die Haustechniker der Klinik, hatten sie geplant, hergestellt und gesetzt, wie immer ohne viel Aufhebens von der Sache zu machen. Auch an eine nächtliche Beleuchtung wurde gedacht. Auf die vorsichtige Frage nach einem eventuell gewollten Design-Bezug zu Japan schüttelt man nur den Kopf, lacht und geht wieder an die Arbeit.

Fragen wir den Chef. Michael Werner sitzt in seinem Büro, das eigentlich eine Art Gemeinschaftsbüro ist, denn die Zwischentüren zur Prokuristin und dem kaufmännischen Leiter stehen meist offen. Seit über 27 Jahren arbeitet er in der Klinik, Geschäftsführer ist er seit 2019. Er hat viel gesehen und erlebt, ist mit dem Haus verwachsen. Werner kann nach kurzem Überlegen dann doch einen Bezug zu dem Land der aufgehenden Sonne herstellen, der allerdings eher zufällig ist und der sich nach seinen Worten auch nicht auf den ersten Blick offenbart. Dafür müsse man das Haus kennen, das Wir-Gefühl der Mitarbeiter, ihre Bereitschaft, alle Veränderungen und Wechselfälle positiv zu nehmen und das Beste für die Patienten daraus zu machen. Aus Japan nämlich stamme der weise Spruch: »Fürchte dich nicht vor Veränderungen, fürchte dich vor dem Stillstand.« Dieses fernöstliche Motto, so Werner, das könnte glatt auch als inoffizieller Wahlspruch des Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhauses durchgehen. Denn immer wieder hat die Klinik mehr oder weniger starke Veränderungen durchlebt. Gegründet 1913 hatte sich das einst von Diakonieschwestern betriebene Haus in seiner Geschichte als Lazarett genau so zu bewähren wie als Allgemeinkrankenhaus. Ab den 1970er Jahren wurden die Klinken in Wetzlar und auch in Dillenburg durch die zunehmende Mobilität der Patienten allmählich Wettbewerber. Ab den 1990er Jahren mussten verschiedene Gesundheitsreformen bewältigt werden. Das Belegarztsystem sichert der Ehringshäuser Klinik eine gewisse Einzigartigkeit, doch das politische Klima verschiebt sich seither immer mehr hin zur Förderung von riesigen Einheiten. Kleinere, individuelle Häuser stehen nicht mehr im Fokus der Gesundheitspolitik. Die Diakonieschwestern gaben das Haus in den 2000er Jahren ab. Dies und weitere Besitzerwechsel der Klinik waren Herausforderungen, die mit Bravour gemeistert wurden. Wichtig war immer, dass der Patient im Vordergrund steht. In Ehringshausen gab es daher keine schleichende Ausdünnung des Personals. Mit 20% mehr Pflegekräften pro Patient steht das Haus heute im Hessenvergleich überdurchschnittlich gut da. Auch in der Patientenzufriedenheit belegt man Spitzenplätze; es zahlt sich eben aus, wenn man sich kümmern kann. 2019 brach die seit der Gründung bestehende Geburtshilfe und damit eine wichtige Säule weg. Immerhin etwa 450 neue Erdenbürger kamen dort Jahr für Jahr auf die Welt. Doch für kleine Kliniken wird es zunehmend unmöglich, in diesem Bereich aktiv zu sein. Mit der Ehringshäuser Geburtshilfe wurde auch die Gynäkologie eingestellt. Als Ersatz baut die Klink seither andere Bereiche aus, etwa das Angebot in den Bereichen Orthopädie oder Kardiologie. Mitten in diesem Prozess kam Corona. In Windeseile richtete man noch im März/April 2020 im ehemaligen Kreißsaal vier Beatmungsplätze ein. Gebraucht wurden sie dann nicht, aber dass man für Ehringshausen da sein wollte, kam gut an. Natürlich gingen durch Corona die allgemeinen Behandlungszahlen erst einmal zurück. Corona hat das Haus aber insgesamt nicht so sehr zurückgeworfen, wie andere Kliniken, so Werner. Die menschlich warme Atmosphäre ist ein großes Plus, gerade in unsicheren Zeiten. Der Wandel im Ehringshäuser Krankenhaus lässt sich jedenfalls durch Corona nicht aufhalten. Neue Ärzte erschließen kontinuierlich neue Behandlungsfelder. So werden seit April 2021 Knie-Prothesen eingesetzt. Sogar kosmetische Chirurgie gibt es inzwischen. Die Fallzahlen steigen daher wieder. Viele Patienten wissen zu schätzen, dass sie in immer mehr Spezialbereichen wohnortnah behandelt werden können.

Alles wandelt sich – für kaum eine Klinik in Mittelhessen gilt das so sehr wie für das Ehringshäuser Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhaus. Im Haus macht man indes nicht viel Aufhebens von diesem Wandel. Denn was sich nach Werners Worten auch hoffentlich in weiteren hundert Jahren nicht geändert haben wird ist die menschliche Wärme in der Behandlung, das gute Miteinander der Beschäftigten und der Fokus auf jeden Patienten. Das wird bleiben, ist er überzeugt. Diese Beständigkeit, ja was könnte sie eigentlich besser symbolisieren als die neue Stele am Eingang. Ganz ohne Japan.

(Text: Hischer, Bilder: Freund)

Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhaus unterstützt Intensivpflege-WG in Breitscheid.

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Für die qualitativ hochwertige Betreuung beatmeter Patienten in der betreuten Wohngemeinschaften der Tempus Leben Intensiv GmbH leistet das KAV-Krankenhaus ab sofort kompetente Unterstützung. Diese beinhaltet vor allem eine intensive Kommunikation des ambulanten Dienstes vor Ort mit den Ärzten und Betreuern des Krankenhauses, um eine reibungslose Intensivbetreuung für die Bewohner der Wohngemeinschaft sicherzustellen. Die Zusammenarbeit trägt dazu bei, das Umfeld für die Intensivpflege-Patienten so ansprechend wie möglich zu gestalten.

Die im September 2020 in Breitscheid eröffnete betreute Wohngemeinschaft für Intensivpflege-Patienten ist eine echte Alternative zum Pflegeheim: Sie bietet acht Plätze für die Versorgung von erwachsenen, schwerstpflegebedürftigen Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen, für die eine 24-Stunden-Betreuung notwendig ist. Die großzügige, moderne Anlage ist sowohl räumlich als auch hinsichtlich ihres Pflegekonzepts ganz an den Bedürfnissen der Patienten orientiert.

„Unser Ziel ist, durch unsere Arbeit die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen zu fördern und zu erhalten, damit diese möglichst lange selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben leben können“, sagt Kai Winkel, Geschäftsführer Intensivpflege-WG. Dies steht im Einklang mit dem Leitbild des KAV-Krankenhauses, in dem der Mensch und dessen Würde im Mittelpunkt des Handelns und Wirkens stehen. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Intensivpflege-WG“, sagt Klinik-Geschäftsführer Michael Werner,  „weil wir den respektvollen Umgang und die ganzheitliche Betrachtung des Patienten ebenso schätzen.“

Kniefall ohne Schmerzen

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Knieprothesen, Knieendoprothetik und Knieoperationen ab April im Ehringshäuser Krankenhaus.

Ehringshausen. Ab April 2021 werden im Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhaus Ehringshausen Knie-Totalendoprothesen operiert. Diese neue Leistung wird von den Orthopäden Marco Kettrukat und Dr. Georg Springmann angeboten. Herr Kettrukat ist als niedergelassener Orthopäde, der seine Praxis in der Wetzlarer Spilburg hat, schon lange Belegarzt am KAV-Krankenhaus in Ehringshausen. Neben der konservativen Arthrosetherapie und naturheilmedizinischen Behandlungen von Gelenkerkrankungen besitzt er als ausgewiesener Knieexperte eine Expertise für gelenkerhaltende Operationen und den Gelenkersatz bei fortgeschrittener Arthrose des Kniegelenkes. Dr. Georg Springmann ist seit einem Jahr Belegarzt an der Klinik. Der sehr erfahre Fachmediziner hat seine neue Praxis direkt im Krankenhaus, so dass der Weg zum OP und zu den Patienten nicht weit ist.

Kniebeschwerden sind oft schmerzhaft. Besonders, wenn sie mit Alterungsprozessen zusammenhängen, werden sie schleichend immer schlimmer. Doch nicht alle Menschen sind gleichermaßen betroffen. Bei manchen Patienten braucht es lediglich die richtige Therapie und etwas Zeit. Bei anderen Patienten werden die Schmerzen am Knie ohne Operation immer quälender, so dass eines Tages eine Operation unumgänglich wird, um Lebensqualität zu erhalten. Dabei ersetzt man die beschädigten Gleitschichten im Knie durch moderne Kunststoffe. Angst brauche man dabei nicht zu haben: »Das Verfahren wurde schon in den 1970er Jahren zur heutigen Form perfektioniert. Es ist heute eigentlich eine Standard-Operation und daher liegen auch viele Langzeit-Studien vor«, so Dr. Springmann, der sich darüber freut, neben anderen Operationen auch die Knie-Endoprothese bald direkt in Ehringshausen einsetzen zu können: »Die Zusammenarbeit mit den anästhesiologischen Fachärzten sowie dem hervorragend ausgebildetem Fachpersonal der Klinik war seit Anbeginn immer sehr gut.«

Teil der neuen Ausrichtung

Warum Knie-Operationen erst jetzt in Ehringshausen angeboten werden? Dazu der Geschäftsführer des Krankenhauses Michael Werner: »Zunächst waren wir mit unserer Ende 2019 leider weggefallenen Geburtshilfe sehr gut ausgelastet, 2020 kam dann Corona. Eine Klinik benötigt für die Durchführung von Knie-Endoprothesen zudem eine spezielle Zulassung, hier ist auch vorgeschrieben, dass jährlich eine gewisse Menge an Eingriffen nachgewiesen werden kann. Die Zulassung von den Kostenträgern zur Erbringung der neuen Leistung liegt nun für den 01.04.2021 vor. Durchführen dürfen diese Leistung nur sehr erfahrene Ärzte. Herr Kettrukat und Herr Dr. Springmann haben diese Knie-Operationen bereits in hoher Anzahl durchgeführt. Und nun können wir in Ehringshausen von dieser Kompetenz profitieren.«

Die Zulassung des Kaiserin-Auguste-Victoria-Krankenhauses für diese spezielle Operation sei auch ein Schritt hin zur fachlich neuen Ausrichtung. Denn nach dem Wegfall der Geburtshilfe setzt man in Ehringshausen verstärkt auf Spezialgebiete. Dazu zählen neben Orthopädie und Sportmedizin auch Schmerztherapie, Kardiologie, Gefäßchirurgie, Gastro-Enterologie, Diabetologie und kosmetische Chirurgie. Ein weiterer Fokus des Hauses liegt auf der operativen Therapie von Bauch- und Schilddrüsen- und Wirbelsäuleneingriffen. Von dieser Schärfung der Kompetenz sollen alle Abteilungen profitieren – aber natürlich vor allem die Patienten im Landkreis.